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10.06.09
Uferschnepfe: 9 Brutpaare erfolgreich
Das bisherige Brutjahr der Uferschnepfe im Tickerstil: Späte Ankunft, geringerer Brutbestand, aber sehr guter Schlupferfolg. Dieser führt schließlich zu 9 Brutpaaren, die aktuell flügge oder fast... weiterlesen >>>
Anlage eines Ringgrabensystems
Die Brutreviere der Uferschnepfe (und vieler weiterer Wiesenvögel) liegen in der Hetter meist in den tiefer liegenden, feuchteren Bereichen. Durch die Anlage eines Ringgrabens soll der Grundwasserstand unter Flur ausschließlich auf Flächen innerhalb dieses Ringgrabensystemes optimiert werden, ohne Nachbarflächen hydrologisch zu beeinflussen. Dadurch soll die Erreichbarkeit der Nahrung für die Uferschnepfe und andere Wiesenvögel verbessert werden.
Notwendig für die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen ist die Möglichkeit, die Wasserstände im Ringgraben-System unabhängig von den umgebenden Flächen bei Bedarf regulieren zu können. Hierzu müssen Verbindungsgräben zu Nachbarflächen geschlossen werden und es müssen regelbare Wehre zur Landwehr eingebaut werden. Diese dienen vor allem dazu, das Wasser im Ringgraben-System zu halten, wenn die Pegel in der Umgebung absinken.
Die regulierbaren Wehre ermöglichen es zudem überschüssiges Wasser ablaufen zu lassen und bei Bedarf, zum Beispiel für notwendige Bewirtschaftungsmaßnahmen, das Wasser über die Landwehr abfließen zu lassen. Um dies Zeitnah zu ermöglichen müssen die Gräben entsprechend Wasserzügig gestaltet sein.

