Life+ Natur

10.06.09
Uferschnepfe: 9 Brutpaare erfolgreich
Das bisherige Brutjahr der Uferschnepfe im Tickerstil: Späte Ankunft, geringerer Brutbestand, aber sehr guter Schlupferfolg. Dieser führt schließlich zu 9 Brutpaaren, die aktuell flügge oder fast... weiterlesen >>>
Projektträger
NABU-Naturschutzstation
Die NABU-Naturschutzstation e.V. in Kranenburg ist ein gemeinnütziger, ehrenamtlich getragener Naturschutzverein. Schwerpunkte der Tätigkeiten der NABU-Naturschutzstation liegen unter anderem in der Erstellung und Fortschreibung von Biotopmanagementplänen, der Betreuung von Schutzgebieten und in der Konzeption und Begleitung von Naturschutzmaßnahmen. Durchgeführte Maßnahmen bauen auf langjährig erworbener Datenbasis aus kontinuierlichem Monitoring auf. Ganzjährig durchgeführte Gebietskontrollen erlauben eine differenzierte Erfolgskontrolle. Naturschutzziele werden im Dialog mit Landnutzern umgesetzt und zum Erfolg geführt.
Die NABU-Naturschutzstation kommuniziert ihre Arbeit regelmäßig in Form von Treffen mit Landnutzern, auf Projektgesprächen und Versammlungen. Inhalte der Arbeit werden im Rahmen von Pressemeldungen, über Presseeinladungen, öffentlichen Veranstaltungen und mit einem in lockerer Folge erscheinenden Newsletter transportiert. Eine wichtige Plattform für die Vermittlung von aktuellen oder detaillierten Informationen stellt die Homepage der NABU-Naturschutzstation (
www.nabu-naturschutzstation.de) dar.
Die NABU-Naturschutzstation betreut aktuell fünf bedeutsame Naturschutzgebiete und bringt Erfahrungen in der Koordination nationaler und internationaler Projekte mit. So hat die Station das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt ?Lebendiger Rhein ? Fluss der tausend Inseln? (
www.lebendiger-rhein.de) koordiniert. Weitere große Projekte betrafen den Waldnaturschutz (
www.ketelwald.de) sowie den grenzüberschreitenden Naturschutz mit den Niederlanden (
www.aktion-gruenes-band.de). Diese beiden Projekte wurden mit
Interreg-Mitteln der Europäischen Union gefördert.
Projektpartner
Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V.
Das
Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. ist ein gemeinnütziger Verein der als Biologische Station viele Naturschutzgebiete im Kreis Kleve und Teile des Vogelschutzgebietes "Unterer Niederrhein" betreut. Es erfasst die Vorkommen gefährdeter Tiere und Pflanzen und deren Entwicklung. Falls nötig schlagen wir Verbesserungsmaßnahmen vor, betreiben praktische Pflege in Gebieten und setzen Artenschutzmaßnahmen - z.B. für den Steinkauz oder die Trauerseeschwalbe - um. Seit 15 Jahren arbeiten wir dabei eng mit den zuständigen Behörden zusammen. Jungen Menschen wird bei uns die Möglichkeit eines freiwilligen ökologischen Jahres gegeben, Studenten können bei uns im Rahmen ihrer Ausbildung Praktika absolvieren oder unter fachkundiger Betreuung Ihre Diplomarbeiten schreiben.
Es ist uns ein zentrales Anliegen, mit den Nutzern der Landschaft, den Landwirten, Anglern und Jägern zu kooperieren. Die Überzeugung, dass Naturschutz nur mit den Menschen in der Region praktiziert werden kann, findet bereits Ausdruck in unserer Mitgliederstruktur. Die Mitgliederversammlung setzt sich nicht nur aus Naturschützern (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V.) zusammen, sondern auch aus Landwirten, Jägern, Anglern, Förstern und den zuständigen Behörden. So können Konflikte um die "richtige Nutzung" des Raumes bereits frühzeitig diskutiert und ausgeräumt werden. Auch die Öffentlichkeitsarbeit des Naturschutzzentrums mit Exkursionen, Vorträgen und Ausstellungen (z.B. im
Infozentrums Keeken (de gelderse poort)), sowie dem barrierefreien
Umweltbildungszentrum Wahrsmannshof ist Ausdruck des Bestrebens Naturschutz mit der regionalen Bevölkerung zu praktizieren und sie für den Naturschutz vor ihrer Haustüre zu sensibilisieren.


