Life+ Natur

10.06.09
Uferschnepfe: 9 Brutpaare erfolgreich
Das bisherige Brutjahr der Uferschnepfe im Tickerstil: Späte Ankunft, geringerer Brutbestand, aber sehr guter Schlupferfolg. Dieser führt schließlich zu 9 Brutpaaren, die aktuell flügge oder fast... weiterlesen >>>
Anlage von Senken und Optimierung von bestehenden Blänken
In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde die Anlage von offenen Flachwasserzonen und Kleingewässern auf Mineralböden als wirksame Maßnahme zur Förderung von Uferschnepfen-Beständen herausgestellt (Actionplan Meadowbirds, Hötker 2007). Dort wo keine flächige Grundwasserstandshebungen zur Brutzeit möglich ist, soll mit Hilfe der Anlage von feuchten Senken vor allem die Wiederbesiedlung von aufgegebenen ehemaligen Brutarealen in der Hetter eingeleitet werden. Die Optimierung bestehender Blänken umfasst die Freistellung der Blänken von hoher Vegetation.
Feuchte Senken und Blänken sind für eine Vielzahl von Wirbellosen (Würmern etc.) attraktiv. Sie sind deshalb Nahrungsreservoir und Nahrungssuchraum für Wiesenvögel. Insbesondere flugunfähige Jungvögel, die auf dem Boden lebende Wirbellose zur Nahrung benötigen, profitieren von solchen offenen Feuchtstellen im Grünland. Zudem können die Randbereiche nicht wie der Rest der Fläche landwirtschaftlich genutzt werden, so dass insbesondere Blänken und ihr Umfeld einen Rückzugsraum für Wiesenvögel und Schutz für darin angelegte Gelege bieten.

